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Two Hearts Are Better Than One

Avatar of CaroCaro - 28. August 2013 - Süße Schätze

Den gestrigen Tag haben wir in vollen Zügen genossen und etwas in Erinnerungen an unseren großen Tag geschwelgt. Dazu gehört für uns auch die richtige Dekorationen in "unseren" Farben sowie ein schönes Menü.

Den Blumenstrauß stelle ich jedes Jahr selbst aufs Neue zusammen. Je nach Wetterlage wird etwas variiert, da es z.B. Ende August Jungfer im Grünen meistens nicht mehr gibt. Diese Blumen sprechen mit wahrhaft aus dem Herzen und bilden eine wunderschöne Hommage an den Spätsommer, an dessen Tür schon leise der Herbst klopft. Wie auch im wahren Leben beinhaltet er mit den Rosen etwas liebevolles, durch die Dahlien etwas exotisches, durch die Hortensie etwas feines und durch die Brombeeren auch etwas dorniges.

Blumen aus dem Strauß in Einzelvasen und Weckgläser mit Kerzen und Organzaband bildeten weitere Details der Tischdekoration.

Die Reineclauden, violetten Feigen und Papierstrohhalme wiederholen sehr gut die Farben.

Auch die Wohnzimmerwand wurde passend geschmückt. Die Illustration des Braustraußes habe ich bereits vor 2 Jahren gestaltet.

Zu unserem ersten Hochzeitstag hatte ich bei der lieben Angelina unsere Initialien als weiße Holzbuchstaben bestellt, die wir auch das gesamte Jahr über als Dekoration verwenden und worüber wir uns immer wieder freuen.

Als Menüauftakt haben wir gegrillte Kräuterseitlinge und Steinpilze mit Babyspinat und Pinienkernen gekocht. Trüffelravioli mit kleinen, gegrillten Flaschentomaten und Pecorinospäne folgten als Hauptgang. Der süße Abschluss war Crème brûlée mit Beeren – Dank eines lieben Freundes besitzen wir einen kleinen Gourmetbrenner dafür.

Die Crème brûlée bereiten wir nach diesem Rezept vor:

Crème brûlée

Zutaten für ca. 4-6 Schälchen – je nach Größe der Schälchen
250 ml Schlagsahne
3 Eigelb
25 g Puderzucker – am besten Bio-Puderzucker aus Roh-Rohrzucker
Mark einer halben Vanilleschote

Roh-Rohrzucker für die Fertigstellung
ein Gasbrenner

Zubereitung
Am besten am Vorabend: Backofen auf 130 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. In einem Wasserkocher Wasser erhitzen. Die Zutaten in einem Gefäß vorsichtig vermischen, bis sich der Puderzucker komplett aufgelöst hat – hierbei sollte möglichst kein Schaum entstehen, denn so wird die Oberfläche schön glatt. Die Masse nun in feuerfeste Förmchen (z. B. kleine Weckgläser) füllen und diese in eine Auflaufform stellen. In die Auflaufform etwas heißes Wasser füllen, so dass die Förmchen in einem Wasserbad stehen. Je nach Größe der Schälchen dauert das Stocken der Crème 35 Minuten oder länger. Hierbei bitte nicht verzweifeln! Hier hilft: der Crème gut zureden und Geduld haben. Bei größeren Förmchen hat es bei mir auch schon einmal 50–60 Minuten gedauert. Wenn Ihr leicht an den Formen rüttelt, sollten sie wie Wackelpudding wackeln. Die Crème brûlée abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. So kann man die Crème brûlée am nächsten Tag entspannt aus dem Kühlschrank holen und das Dessert ist so gut wie fertig.

Am Folgetag die Oberfläche jeder Crème brûlée gleichmäßig mit Rohrzucker bestreuen (auch am Rand) und mit einem Gasbrenner zu einer goldbraune Kruste karamellisieren. Bon appétit!

Als besonderen süßen Genuss am Nachmittag haben wir uns Macarons und Petit Fours – in Form von kleinen Tarte au Citrons, Tarte au Orange und Tarte au Chocolat – von unserer Lieblingspà¢tisserie besorgt. Diese hatte uns auch bereits vor drei Jahren beliefert, da wir uns nach einem dreigängigen Menü gegen eine Hochzeitstorte entschieden hatten und Herr Herzblut darüber hinaus auch kein großer Kuchenesser ist. Die kleinen, süßen Köstlichkeiten hatten wir auf einer Etagere mit unserem individuellen Wedding Topper von "The Small Object" dekoriert. Das war wirklich eine gute Wahl, da der Wedding Topper unvergänglich ist und immer wieder gerne bei Festen für die Dekoration eingesetzt wird.

Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine DIY-Idee für Euch. Der letzte Cidre war in besonders hübsche Flaschen abgefüllt, so dass ich bei diesen das Etikett abgelöst habe und sie mit Organza- sowie Packband in kleine, feine Vasen für einzelne Blüten umfunktioniert habe.

Herzensgrüße,
Caro

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